Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe
Februar 2026, monatlich
Die Ergebnisse des Monatsberichts stellen eine kurzfristige Beurteilung der konjunkturelle Lage der Industriebetriebe ab 50 Beschäftige dar. Sie informieren über die Auftragslage, Umsätze und Beschäftigtenzahlen, gegliedert nach Wirtschaftsbereichen, und dienen der regionalen Strukturpolitik.
Berlin
Auftragseingänge rückläufig
Die Umsätze der 319 Berliner Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen stiegen im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 1,3 % auf 2,8 Mrd. EUR. Sie setzten sich aus 1,3 Mrd. EUR Inlands- und 1,5 Mrd. EUR Auslandsumsatz zusammen.
Die Auftragseingänge lagen um 6,4 % unter dem Wert des Vorjahresmonats. Im Inlandsgeschäft wurde ein Minus von 13,3 % und im Auslandsgeschäft ein Minus von 2,7 % verzeichnet. Die Zahl der tätigen Personen sank um 2,1 % auf 72.907.
Berlins umsatzstärkster Industriezweig, die Hersteller pharmazeutischer Erzeugnisse, erhöhte seine Umsätze um 4,9 % (Inland +3,8 %, Ausland +5,1 %). Das Auftragsvolumen stieg um 7,6 % (Inland +2,7 %, Ausland +8,6 %).
Kati Bleck
Verarbeitendes Gewerbe Berlin
Pressestelle
Brandenburg
Umsatzsteigerung um 7,7 %
In Brandenburg stiegen die Umsätze der 405 Industriebetriebe mit 50 und mehr tätigen Personen im Februar 2026 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 7,7 % auf 2,6 Mrd. EUR. 1,2 Mrd. EUR entfielen auf den Inlands- und 1,4 Mrd. EUR auf den Auslandsumsatz.
Die Auftragseingänge lagen um 36,6 % unter denen des Vorjahresmonats. Im Inlandsgeschäft ergab sich ein Minus von 12,9 % und im Auslandsgeschäft von 44,9 %. Die Zahl der tätigen Personen sank um 5,6 % auf 80.969.
Der beschäftigten- und umsatzstärkste Industriezweig in Brandenburg, die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, steigerte seine Umsätze um 48,5 %. Das Auftragsvolumen stieg um 49,6 % (Inland –31,6 %, Ausland +76,2 %).
Ines Neumann
Verarbeitendes Gewerbe Brandenburg
Pressestelle
Methodik und weitere Informationen
Erfasst werden im Rahmen einer monatlichen Totalerhebung mit Abschneidegrenze sämtliche im Inland gelegenen Betriebe des Verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit 50 und mehr Beschäftigten.
Erhoben werden die Gesamtzahl der tätigen Personen zum Monatsende, der Umsatz sowie der Auftragseingang und Auftragsbestand für ausgewählte Wirtschaftsbereiche im Berichtsmonat, jeweils nach fachlichen Betriebsteilen in der Differenzierung nach dem Inland sowie dem Ausland der Euro- oder Nicht-Eurozone. Entgelte und geleistete Arbeitsstunden werden für den gesamten Betrieb erfasst.
Die Ergebnisse des Monatsberichts dienen der kurzfristigen Beurteilung der konjunkturellen Lage im Wirtschaftsbereich sowie der Bereitstellung von Daten für die regionale und sektorale Strukturpolitik. Zu den Hauptnutzenden des Monatsberichts für Betriebe zählen die Bundesministerien, insbesondere das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die jeweiligen Länderressorts und die Bundesbank sowie die Europäische Kommission, die Europäische Zentralbank und andere öffentliche Institutionen.
Die Metadaten geben Aufschluss über die erhobenen Daten, enthalten den Erhebungsbogen sowie ggf. auch eine Datensatzbeschreibung.